Streit um den $12,8 Millionen Jackpot der Pick-Lotterie bringt zwei weitere Ansprüche ins Spiel

Streit um den $12,8 Millionen Jackpot der Pick-Lotterie bringt zwei weitere Ansprüche ins Spiel

Die Geschichte einer Lotteriezahlung kann oft mit Spannung und unerwarteten Wendungen aufwarten. Im Fall des gewaltigen $12,8 Millionen Jackpots der Pick-Lotterie steht nun erneut die Frage im Raum, wem das wertvolle Ticket tatsächlich gehört. Zwei neue Namen sind ins Licht gerückt, und sie verleihen diesem bereits verworrenen Fall eine zusätzliche Dimension.

Der Verlauf der Auseinandersetzung

Im Mai erließ ein Richter einen bemerkenswerten Beschluss: Er verlängerte die Frist zur Einlösung eines Lotterietickets, das den stolzen Jackpot gewonnen hatte, und damit die Zeitspanne für potenzielle Anspruchsteller. Dieser Schritt wurde notwendig, da der Richter feststellte, dass das Gericht „noch lange nicht“ zu einer Entscheidung gelangt sei. Die Verhandlungen befinden sich momentan in einer Art „Warte-Modus“, während Circle K weiterhin versucht, wichtige Informationen über die Personen zu sammeln, die an dem Ticket beteiligt waren.

Das in den Gerichtsdokumenten neu Enthüllte zeigt zwei weitere Individuen, deren Ansprüche auf das Ticket geprüft werden müssen. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass eine bestimmte Kundin das Ticket erworben hatte, und jetzt wird deutlich, dass auch Mitarbeiter von Circle K in den Rechtsstreit involviert sind.

Neue Namen und mögliche Ansprüche

Ein erster Name ist Soonchun Kim. Sie wird als die Person identifiziert, die das Ticket ursprünglich kaufte. Richter Joseph Kreamer entschied im Mai, Bank of America dazu zu bringen, ihre Kontaktdaten offenzulegen, nachdem Circle K im Besitz ihrer Debitkartennummer war. Obwohl nicht bestätigt ist, ob dies zur Identifizierung von Kim führte, ist sie dennoch als Käuferin des Tickets bekannt geworden.

Ob Kim beabsichtigt, einen Anspruch auf das Ticket zu erheben, wurde von ihr gegenüber dem Phoenix New Times nicht konkretisiert. Ihre Position bleibt somit unklar und offen für Spekulationen.

An zweiter Stelle steht Marline Ybarra – eine Angestellte von Circle K – die ebenfalls im Rechtsstreit steht. Es wurde festgestellt, dass Ybarra die Rechnung für das Ticket begleite und es an Robert Gawlitza übergab – dem Verwaltungsleiter des Geschäfts – nachdem dieser seine Schicht beendet hatte.

Sobald Gawlitza für das Ticket bezahlte (was er wusste war ein Gewinner), unterschrieb Ybarra auf der Rückseite des Tickets. Ob es zwischen Ybarra und Gawlitza eine Vereinbarung gab, um gemeinsam den Gewinn einzufordern, bleibt in der Schwebe.

Laut Berichten im Phoenix New Times, wird Ybarra rechtlich durch denselben Anwalt vertreten wie Gawlitza; jedoch zeigt das Gerichtsprotokoll derzeit an, dass sie sich selbst vertritt.

Die neuen Informationen werfen zusätzlich Fragen auf: Ursprünglich hatte ein Kassierer bei Circle K Lotterietickets im Wert von 85 Dollar gedruckt; Kim entschloss sich allerdings nur dazu, 60 Dollar dafür auszugeben und ließ damit mehrere ungekaufte Tickets am Counter zurück. Diese Ungewissheit darüber, ob Kim wusste oder ahnte, welche Tickets gedruckt wurden – vor allem angesichts einiger Hinweise darauf, dass “einige der Tickets hinter dem Drucker gefallen sind” – führt zu zusätzlichen Spekulationen über ihren Anspruch.

Zudem war Kim auch aufgefordert worden – so scheint es zumindest aus den Unterlagen hervorzugehen –, bereits gespielte Zahlen erneut drucken zu lassen; dennoch gibt es bisher keinen definitiven Nachweis darüber, ob das gewinnende Ticket tatsächlich mit diesen angeforderten Zahlen erstellt wurde.

Sobald alle möglichen Anspruchsteller benannt und informiert sind, wird als nächster Schritt erwartet, dass der Richter letztlich über den rechtmäßigen Besitz des Jackpots entscheidet. Die Auflösung dieser Geschichte bleibt somit spannend und könnte sowohl für Kim als auch für Ybarra sowie Gawlitza weitreichende Konsequenzen haben.

Egal wie der Fall ausgeht - er deutet darauf hin dass Rekordjackpots oftmals nicht nur Glückssträhnen sind; sie bringen auch rechtliche Herausforderungen mit sich und manchmal einen regelrechten Krimi mit vielen Wendungen!

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